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1.2.10 Karbonatisierungstiefe und Karbonatisierungswiderstand

PREIS : CHF 41.00
NORM : SN EN 14630
PREIS : CHF 62.00
NORM : SN EN 14630
PREIS : CHF 790.00
NORM : SIA 262-1 Anhang I
PREIS : CHF 1'350.00
NORM : SN EN 13295
PREIS : AUF ANFRAGE
NORM : CEN/TS 12390-10
REMARKS : Preis auf Anfrage

Die Karbonatisierung von Beton ist eine der wichtigsten Ursachen für die Korrosion der Bewehrung und damit für Schäden an Stahlbetonbauten. Der Karbonatisierungsfortschritt ist von vielen Faktoren abhängig: wichtig sind Art und Gehalt von Zement und Zusatzstoffen (beeinflusst den pH-Wert des Porenwassers und den Ca(OH)2-Gehalt im Zementstein), der w/z-Wert (massgebend für die Porosität) und die Betonfeuchtigkeit (Exposition). Weiter haben Art und Dauer der Nachbehandlung des Betons einen wichtigen Einfluss.

Prüfung gemäss Norm SIA 262/1, Anhang K
Mit der Schnellkarbonatisierungsprüfung wird das Karbonatisierungsverhalten von Beton (1 Prisma: 120x120x360 mm3 oder 4 Bohrkerne aus einem Bauteil: Ø ≥50 mm, Länge:≥100 mm) bei 4% CO2 und 60% rel. Feuchtigkeit geprüft. Die Prüfung beginnt nach 28 Tagen und dauert 63 Tage mit vier Messterminen: 0, 7, 28 und 63 Tagen. Die Prüfung des Karbonatisierungswiderstandes ist gemäss SN EN 206 für Betone der Expositionsklassen XC3, XC4, XD1, XD2a, XF1 erforderlich (siehe Tabelle mit den Normanforderungen auf Seite 14).

Prüfung gemäss Norm SN EN 13295
Mit der Prüfung gemäss SN EN 13295 wird der Karbonatisierungsfortschritt bei einem CO2-Gehalt von 1% und bei 60% rel. Feuchtigkeit von Instandsetzungsmörteln mit demjenigen eines Referenzbetons verglichen. Prüfbeginn nach 28 Tagen, Vorlagerung bis Massenkonstanz: mind. 14 Tage, Prüfdauer 56 Tage.

Prüfung gemäss CEN TS 12390-10
Mit diesem Verfahren wird der Karbonatisierungswiderstand von Beton mit einer bekannten Festigkeit und einem bekannten Verhalten am vorgesehenen Verwendungsort (Umgebung) mit einem Beton der gleichen Festigkeit verglichen, dessen Verhalten in Bezug auf den Karbonatisierungswiderstand unbekannt ist. Eine Betonmischung mit am vorgesehenen Verwendungsort bekanntem Verhalten wird als Referenzbeton gewählt. Der zu untersuchende Beton wird in zwei Varianten hergestellt, die sich beim Zementgehalt um 8% unterscheiden.  Pro Beton werden mind. 2 Prismen (mind. 400x100x100 mm3) sowie 6 Würfel oder Zylinder benötigt. An drei Würfeln/Zylindern wird 28 Tage nach der Herstellung die Druckfestigkeit bestimmt. Die verbleibenden drei Würfel/Zylinder werden geprüft, um festzustellen, wann 50% der Referenzfestigkeit erreicht wurde. Die Prüfung wird in einer Prüfkammer unter kontrollierten Bedingungen (0.035% CO2 und 50% rel. Feuchtigkeit) oder vor Regen geschützt unter natürlichen Bedingungen durchgeführt. Die Karbonatisierungstiefe wird in der Prüfkammer nach 182, 273, 365, 547 und 700 Tagen bestimmt.

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